Welpenerziehung – Vorbereitung auf Sookies neues Zuhause

Hallo liebe Tierfreunde!

Vor lauter Vorfreude und kaum noch erwarten können melde ich mich mit einem (für mich) ganz wichtigem Thema: WELPENERZIEHUNG. Na klar – jeder Hund sollte erzogen werden. Doch was ist der beste Weg. Nachdem ich zwar immer Hunde hatte, aber nie wirklich mit der Erziehung zu tun hatte, weil ich damals halt einfach noch zu jung war… habe ich mich jetzt mal intensiv damit auseinander gesetzt. Gleich allen Illusionen vorweg: Sookie wird sicher das eine oder andere Mal meine ganzen tollen Vorsätze über den Haufen werfen und mich mit treu süßen Augen anschauen, und aus wird es sein mit mir… Geht aber glaube ich allen so. Also starte ich nun vorbildlich mit einer „Wunsch“liste an Erziehungsmaßnahmen:

Wie sieht unsere Wohnumgebung aus und was sind wichtige Ziele der Sozialisierungsphase, angepasst an unsere Lebenssituation: zu jedem Punkt wird es dann einen gesonderten Beitrag geben über die Umsetzung, den Erfolg oder Misserfolg – die es sicher auch geben wird :):

 

  1. Stubenreinheit: Na klar, der Klassiker unter den ersten Zielen, die jeder Welpenbesitzer in den erste Tagen durchmacht.
  2. Keine Angst vor Autos: Wir leben in Stadtnähe, jedoch sehr ruhig und mit Feldern umgrenzt. Zum Haus führt eine Privatstraße, die zwar sehr sehr wenig aber dennoch befahren ist.
  3. Ans Autofahren gewöhnen: Autofahren muss unbedingt drinnen sein, denn wir machen gerne Ausflüge.
  4. An Kinder gewöhnen: Ich bin liebende „Nicht-Stiefmama“ einer 9 jährigen, die Tochter meines Lebensgefährten. Sie ist oft bei uns und die beiden müssen sich natürlich besonders gut anfreunden. Des weiteren haben wir oft Besuch von meiner Schwester mit ihren beiden kleinen Kindern: Jakob (6 Jahre) und Lisa (1 Jahr)
  5. Küchengeräusche wegstecken: Ich koche gerne in unserer offenen Küche – also div. Küchengeräte sind oftmals am Laufen und sollen kein Problem darstellen. Einher gehen natürlich alle anderen Haushaltsmaschinen, wie Staubsauger, Föhn, usw.
  6. Hundefreundschaften knüpfen: Nachdem viele unserer Freunde Hunde haben – von Chihuahua klein bis Labrador groß ist hier alles dabei – sollte der Hund mit anderen Artgenossen gut zurecht kommen, vor allem mit jenen unserer Freunde.
  7. Feuerwerk & Co.: Silvester werden bei uns in der Wohngegend Feuerwerke abgeschossen, also hoffe ich so weit als möglich gleich panische Angst davor zu vermeiden. Weiß noch nicht wie, aber vielleicht mit Videos oder so… Darüber werde ich mich noch genauer informieren und Erfahrungen anderer Hundebesitzer sammeln.
  8. Keine Angst vor bzw. Aggression gegenüber fremden Menschen: Bei Kundenbesuchen bei mir im Büro sollte Sookie sich entspannen können und Ruhe geben.
  9. Anschlagen, meinetwegen – Kläffen, nein danke: Nachdem ich im Haus arbeite und laufend Personen das Haus betreten, möchte ich keinen Kläffer. Ich denke sonst werde ich beim Arbeiten WAHNSINNIG 🙂
  10. Couch ja – aber nur nach Erlaubnis: Ich selbst habe kein Problem damit den Hund auf der Couch zu haben. Ich möchte aber klarstellen, dass ich entscheide wann und ob. Vor allem natürlich wenn wir auf Besuch sind, oder Besuch bei uns ist, möchte ich es kontrollieren können, ob er rauf darf oder nicht.  

Soweit so gut. Nach dieser Liste mache ich mich nun auf die Suche nach geeigneten Hilfsmitteln und Trainingsmethoden, die Herausforderungen unserer Lebensweise für den Hund zum Alltag zu machen. Ich halte euch natürlich immer auf dem Laufenden und ihr könnt die einzelnen Schritte in den folgenden Posts nachlesen. Ich freue mich auf euer Feedback in den Kommentaren. Vielleicht habt ihr auch noch hilfreiche Tipps oder Ergänzungen zu meiner Aufstellung.